Category Archives: Angewandte2010

Computer Withdrawal Simulator 0.1

I already finished the construction of the wristbands to but everything on its place.
It looks like this now:

The programming of the ArduinoBT and Processing is still a challenge. I use processing to send signals in specific time intervals to the Arduino via bluetooth so that the Arduino knows if i´m sitting in front of the computer and if not. The problem is, that the Arduino sometimes uses a different serialport to connect to the computer, so the processing cant connect to the Arduino and Arduino don´t get signals. The other problem is, when i´m out of the bluetoothrange, processing crashes. I solved this problem with an applescript which restarts the processing program several times.
If someone have a solution for these problems please let me know.

Next steps:
Improve the programs.
Test it on my body.

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offshore tree

skizzen

luftkissen

versuche

pläne

neubau der aufblasbaren boje mit passendem ventil

neukonstruktion der bojenhalterung

eisenstangen die die boje umschliesst

gewicht wird durch die hebelwirkung geringer gehalten, braucht aber für den versuch tiefes wasser

zur befüllung werde ich wahrscheinlich einen kompressor ausborgen.

Computer Withdrawal Simulator

My first concept was to build a device to wear on my body and in which i wanted to cultivate plants out of body fluids. First experiments to feed the plant with my saliva failed, because the plant didn´t like the taste of my mouth so much.

My new concept is to build a device which simulates withdrawal symptoms on my body if i´m not working with my computer for a longer period. Also it could activate if i´m working too long in front of the computer. The device itself consists of a bluetooth Arduino and an EMS-device (electronic muscle stimulation) which could be worn on the lower arm and simulates spasm states when it is active.
At the three days workshop at the TimesUP resort in Linz i have already implemented the connection and the control of the Arduino and the EMS-device on a compact board.

Next steps:
programming the Arduino and a Processing to control the device.
Building of a compact wristband-like thing, to but everything on its place on my body.

Bum Bot

I’ve constructed the bum bot out of old metal we got at a scrapyard in Linz. The head is mounted on a 12V DC Motor and will be able to track bypassing persons through VVVV and a webcam. Mechanical sounds are played over an active speaker inside and the machine will burn electronical parts in order produce the right smell of a broken machine. When I am finished doing the electronics a street performance will take place. I will keep you up to date!

Cheers, Achim

Bum Bot

Der Kitsch der Pflanze

Ideenfindung ist super, vor allem was den Kohleverbrauch angeht. Und damit meine ich die Brocken, die man aus der Erde schaufelt, indem man Öl ins Feuer gießt. Ideenfindung leicht gemacht bedeutet Schadens- (und damit Begriffs-) begrenzung, in diesem Fall “Living with Systems”, ein Thema, welches zwar nicht auf Pflanzen abzielt, “living systems” aber unmittelbar einfällt. Der Vorgang beginnt bei mir also immer gleich: erste, naheliegendste Option sofort abschalten. Keine Pflanzen, keine Pflanzen, keine Pflanzen, keine Pflanzen.

Zehn Ideen später: Mhm, ich könnte doch so eine Pflanze in einen Wettersimulator reinstellen. Also ein volltransportables Gewächshaus, klein und handlich. Aber natürlich in einem Glassturz, sonst ist es fad.

Und dann zuerst einmal die Psychowatschen, doch noch das Naheliegendste genommen zu haben und zweitens die Frage des Kitsch. Weil da fällt mir zuerst einmal die Pflanzenwand von Laurent Mignonneau und Christa Sommerer ein:

Und dann natürlich die Frage was Kitsch ist. Also im Pflanzenhain stehen ist ja eigentlich was schönes, romantisches, die Romantik, aja. Und wo in der Wikipedia schnell mal mit

Kitsch steht zumeist abwertend gemeinsprachlich für einen aus Sicht des Betrachters emotional minderwertigen, sehnsuchtartigen Gefühlsausdruck. In Gegensatz gebracht zu einer künstlerischen Bemühung um das Wahre oder das Schöne, werten Kritiker einen zu einfachen Weg, Gefühle auszudrücken, als sentimental, trivial oder kitschig.”

geantwortet wird, will sich die Wissenschaftliche Redaktion des Dudens (Herkunftswörterbuch 2001) da nicht so festlegen.

“[…]>> streichen, schmieren; zusammenscharren; entlangstreichen, rutschen, flitzen<< das wohl lautnachahmender Herkunft ist”

Also Pflanzen als sehr gefühlsbestärkende “living-systems”. Wobei ja Gefühlsverstärkend nicht negativ ist, sein kann. Sonst wäre ja jedes Buch und jeder Film Kitsch. Oder überhaupt jedes künstlerisches Werk. Womit wir wieder bei Mignonneau und Sommerer wären. Und ganz generell: bei den Pflanzen. Weil Kitsch getan haben die ja niemandem. Und romantisieren kann man sie eigentlich ja auch nicht, sexualisieren vielleicht, aber mit Romantik hat die Pflanze selbst ja wenig zu tun. Mehr als in der Natur herumstehen und darauf warten, dass eines der letzten lebenden Bienchen kommt und sie, also ihr Erbgut, mitnimmt tut sie ja nicht. Auch sexualisierend ist schwierig bei der Pflanze an sich. Zwar kann man die Ähnlichkeit mit menschlichen Sexualorganen oftmals erkennen, aber Pflanzen können sich ja nicht einmal paaren. Arme Schweine.

Es sind also die äußeren Gegebenheiten, die einer Pflanze Romantik verleihen. Der Wind, der durch die Gerste streicht, die Bienen, die anmutig ihr Haupt in der Pflanze versenken, die Menschen, die ihre Nasen gefühlvoll in Blumen eintauchen und sich immer wieder eine pflücken um andere mit deren (ab nun langsam schwindenen) Farbenpracht zu beglücken.

Romantisch, absurd gefühlsbetont kitschig also. Und nachdem nix dagegen spricht: mach ichs halt. Jaja, man ist mehr Liebe zum Projekt gewöhnt von Künstler_innen, aber im Hinterkopf ist da ja bei jedem Projekt dieses Stimmchen das zweifelt. Hinfort gebiet ich dir bei meiner Gunst, usw, usf..

Zuerst also die Recherche. Und da gibts ja schon einiges interessant anzuschauendes:
living air filter, 1, 2” von Mathieu Lehanneur,
IV plant pot” von Vitamin livings,
Groasis Waterboxx” von AquaPro und
Andrea Air Purifier” von LaboGroup.

Und letzten Endes nun konkret zu meinem Projekt, dem Greenbeam (Arbeitstitel). Meine Idee ist es, eine Pflanze in einem einsehbaren, schön gestaltetem Glasbehältnis (Ich tendiere zu einem zylinderartigen Gebilde. Diskussionen über den Schönheitsbegriff werde ich jetzt nicht anreißen, ich meine damit: so, dass es mir gefällt) einzuschließen, wobei die darin herrschenden Wetterbedingungen mittels eines Reglers an die an realen Orten vorherrschenden angepasst werden können.

Die Daten für das Projekt werde ich entweder dem:
–  National Data Buoy Center oder
Pachube entnehmen.

Und dann am Ende des Postings noch zwei hübsche Drafts, rein visuell natürlich, weils so hübsch ist:
good
bad

Uboot in der Flasche – Jan Perschy

Mein Ansatz für das Leben mit dem System ist es, ein Uboot in der Flasche an meinem Körper zu tragen und dieses von außen zu versorgen. Es wird eine direkte und eine indirekte Verbindung zwischen der Außenwelt und dem Uboot geben. Durch die direkte Verbindung wird es mit Strom versorgt, mit der indirekten wird das Uboot via Funk gesteuert. Über das Feedbacksystem des Uboots hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, es könnte aber ein RGBLed sein, das den Zustand des Ubootes signalisiert.

UBOOT